gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner

Jahresabschlussfeier 2015

Im Mittelpunkt der diesjährigen Jahresabschlussfeier des Architekturbüros gmp · von Gerkan, Marg und Partner stand eine zeitgenössische Inszenierung des Balletts ›Der Feuervogel‹ von Gregor Seyffert und Carolina Krause – eines der richtungsweisenden Werke seiner Zeit, komponiert von Igor Strawinski und 1912 in Paris uraufgeführt.

Für das Event und die Aufführung im Besonderen gestaltete ON Grafik ein Erscheinungsbild, das ein grafisch stilisiertes Tänzertrio in den Mittelpunkt stellt. Die modernen Kostüme, die eine wichtige Rolle in der Inszenierung spielen, bleiben deutlich erkennbar. Ergänzt wird das Leitmotiv durch die Kombination zweier Schrifttypen aus verschiedenen Epochen, die zeitlos wirken und einen harmonischen Kontrast zueinander bilden. Um eine Verbindung zwischen den Orten der Uraufführung und der diesjährigen Abschlussfeier zu schaffen, ist auf dem Plakat zur Ankündigung sowohl der ursprünglich französische als auch der deutsche Titel integriert. Der in einer modernen Schrift gesetzte Originaltitel betont die Fortschrittlichkeit des Stückes zum damaligen Zeitpunkt.

Der gesamten Gestaltung liegt die Dreidimensionalität der Aufführung zugrunde. Die teilweise verdeckten Buchstaben lassen den Eindruck einer Verteilung im Raum und Interaktion mit den Tänzern entstehen.

 

^

 

gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner

Aus freier Hand (Ausstellung)

Die Ausstellung ›Aus freier Hand‹ fand in Hamburg und Riga anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Büros gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner und des 80. Geburtstags Meinhard von Gerkans statt. Er präsentiert ausgewählte Zeichnungen und Skizzen seines Schaffens, die einen Einblick in den grundlegendsten Bereich eines jeden Gestaltungsprozesses geben – den Entwurf.

Die Gestaltungsparameter – Punktraster, Schrifttype, Farbigkeiten und Materialität – ziehen sich durch alle Ausstellungsmedien: von der Kommunikation bis zur Präsentation der Exponate. Die Materialität der Plakate und Umschläge referenziert das von vielen Architekten bevorzugte transparente Zeichenpapier.

Auch die gewählten Schriftarten aus der Familie der Monospace-Schriften – eine für das Deutsche und eine für das Lettische mit einer erweiterten Zeichenpalette – finden den Bezug zum ›Zeichnen mit der Hand‹. Nicht frei, sondern mit Schablone erfolgte lange Zeit vorm CAD jegliche Beschriftung auf Plänen und Zeichnungen von Architekten. Dieses statische, genormte Schriftbild bietet einen guten Kontrast zur freien Linie der Skizze, und schlägt gleichzeitig die Brücke zum nächsten Schritt im Entwurf – den des technischen Plans.

Siehe auch: Ausstellungskatalog ›Aus freier Hand – Meinhard von Gerkan / 50 Jahre Architektur in Zeichnungen und Skizzen‹

Fotos der Ausstellungen: Jochen Stüber / Marcus Bredt

 

^

 

gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner

Too good.

Two.

Be true.

Eine Ausstellung anlässlich der 14. Architektur-Biennale in Venedig unter dem Motto ›Fundamentals (1914 – 2014)‹

Rem Koolhaas, der Kurator der Architektur-Biennale 2014, bat die 65 beteiligten Nationen sich mit der Frage: ›Wie ist die gebaute Moderne seit 1914 in jedes Land eingezogen und sind nicht doch noch Reste des Nationalstils vorhanden?‹ zu beschäftigen. Diese Fragestellung soll zur kritischen Auseinandersetzung mit der Problematik des Identitätsverlust in der Architektur anregen.

Der Beitrag von gmp nähert sich dem Motto über eine Gegenübestellung der Flughäfen Berlin-Tegel (TXL) und Berlin Branden- burg (BER) mit dem Titel Too.Good.Two.Be True.

Ziemlich genau in der Mitte des Zeitraums, den Rem Koolhaas zur kritischen Betrachtung für die Architektur Biennale 2014 veranschlagt, lässt sich ein Jahr, ein Ereignis finden, das sich aus heutiger Sicht als zukunftweisend, geradezu utopisch für die Architektur der Gegenwart zeigt. Das Jahr ist 1965, das Ereignis ist der Entwurf für den Flughafen Tegel (TXL) – eine nahezu ideale Infrastruktur als Pionier globalisierter Architektur. 1914 war dieses Ideal in weiter Ferne; heute ist es wieder in weite Ferne gerückt.
Too good.

Doch in der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und mit TXL, dem ersten gmp-Flughafen in Berlin und seiner Zukunfts- haltigkeit, entsteht eine neue zukunftweisende Architektur: BER, der zweite gmp-Flughafen in Berlin.
Two.

Ihre Zukunftsfähigkeit bewahren bzw. erzeugen beide, indem sie sinnfälligen Gestaltungsprinzipien ebenso konsequent treu blei- ben wie dem Nutzer ihrer Strukturen – dem Menschen.
Be true.

Parallel zu der Ausstellung fand eine Podiumsdiskusion zum Thema ›TXL vs. BER. Vergangenheit und Zukunft der Flughafen- Architektur‹, Effiziens gegen Konsumismus, statt. Die Deklination des Plakats stellt die unterschiedlichen Annährungskonzepte in den Vordergrund: das offene, dezentralistische des Tegelentwurfs und der durch Sicherheits- und Konsumanforderungen beein- flusste Bottleneck des Flughafens Berlin Brandenburg.

Quelle: gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner. Bilder: Marcus Bredt

 

^

 

gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner

Dialogisches Entwerfen – Antwort und Verantwortung

Ausstellung anlässlich der Auszeichnung ›A&W-Architekt des Jahres 2014‹
Das A&W-Magazin kührt jedes Jahr den Architekten des Jahres. Diesesmal ist der Publikumspreis an gmp gegangen. Zu dem Anlass fand die Ausstellung ›Dialogisches Entwerfen – Antwort und Verantwortung‹ im Showroom by USM-Stuttgart statt.

›Gute Architektur entsteht im Dialog. Und sie übernimmt gesellschaftliche Verantwortung. Nur, wenn die richtigen Fragen an eine Bauaufgabe gestellt werden, kann sie optimal gelöst werden. Diese Fragen sind oft ungewöhnliche Fragen, manchmal wirken sie simpel, häufig scheinen sie Unvereinbares vereinbaren zu wollen. Es ist dieser Arbeitsprozess, in dem die Architektur der Archi- tekten von Gerkan, Marg und Partner entsteht.‹

Dieses Selbstverständnis der Architekten findet sich in der Ausstellungsgestaltung wieder, die dort anknüpft, wo die internationale Ausstellung ›Designing in Dialogue‹ in Rio 2012 [LINK] begonnen hatte. Die raumgreifende Adaption des Farbspektrums steht im Mittelpunkt der Weiterentwicklung. Sie visualisiert die Komplexität jeder Fragestellung und zeigt zugleich die Verbundenheit durch eine über die gesamte Ausstellungsfläche fließende Farbverteilung.

Quelle: gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner. Bilder: Marcus Bredt

 

^

 

gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner

Designing in Dialogue – MAC Niterói, Rio de Janeiro

Die internationale Wanderausstellung ›Designing in Dialogue – Architectural Answers‹ gibt einen exemplarischen Überblick über das Œuvre von gmp. Skizzen und Zeichnungen veranschaulichen erste konzeptionelle Gedanken, Modelle vermitteln Entwürfe in ihrer dreidimensionalen Ausformung. Fotos renommierter Architekturfotografen dokumentieren die realisierten Bauten. Begleitet wird die Ausstellung von einem Vortragsprogramm.

Quelle: gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner

 

^

 

gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner

Choreographie der Massen – Ausstellung

Die Akademie der Künste widmet sich aus Anlass der Fußball-Europameisterschaft 2012 einem Schlüsselthema des öffentlichen Raumes: dem Stadion als Ort der Inszenierung von Massen im Zeitalter der Demokratie. Volkwin Marg, Akademie-Mitglied und Gründungspartner von gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner, entwickelt mit dem Architekturhistoriker Gert Kähler und Michael Kuhn (gmp) eine Übersicht der kulturhistorischen und medienpolitischen Implikationen des modernen Stadionbaus.

Quelle: gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner
Bilder: Marcus Bredt

 

^

 

gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner

Aachener Architekturen – 25 Jahre gmp in Aachen

Zum 25-jährigen Jubiläum der Aachener Niederlassung der Architekten von Gerkan, Marg und Partner fand im Foyer des Reiffsmuseums der Fakultät für Architektur an der RWTH in Aachen eine Ausstellung statt. Die Schau vermittelte chronologisch einen Einblick in das Programm des Lehrstuhls für Stadtbereichsplanung von Prof. Volkwin Marg und erläuterte bespielhaft anhand von Bildern, Plänen und großmaßstäblichen Architekturmodellen Projekte des Aachener gmp-Standorts.

Zusätzlich zum Ausstellungsdesign entwickelte ON Grafik eine Informationsbroschüre, in der sich der Besucher in zwei ausklappbaren Booklets über gmp und die in der Ausstellung gezeigten Projekte informieren konnte.

Quelle: gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner

 

^

 

gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner

Auf alten Fundamenten – Ausstellung

›Architektur ist nicht die Schaffung von etwas voraussetzungslos Neuem, sondern etwas, das auf dem Fundament des Alten steht.‹

gmp ist sich dieser Tatsache sehr bewusst und setzt sich immer aufs Neue mit dem Vorhandenen auseinander. In einer Hommage an das Fagus-Werk wird in insgesamt 17 Projekten ein facettenreiches Bild architektonischer Möglichkeiten der Reaktion auf Geschichte und die vorhandenen Bauten gezeigt. Ein begleitendes Buch ist bei Dölling und Galitz erschienen.

Quelle: gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner
Bilder: Marcus Bredt

 

^

 

gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner

Von Kapstadt nach Brasilia – Ausstellung

Mit jeder Olympiade, Welt-, Europa- oder Landesmeisterschaft entstehen neue Sportanlagen, die alles bisher Dagewesene übertrumpfen wollen. gmp hat momentan mehr als ein Dutzend Stadien in vier Erdteilen gleichzeitig im Bau oder in Planung und jedes Mal aufs Neue geht es darum, eine ›optimierte Leistungsform und Konstruktion‹ sowie eine aus dem spezifischen Ort entwickelte charakteristische Identität im kulturellen Kontext zu entwickeln.

Die Ausstellung über die Sportstätten von gmp zeigte vom 15. Juni bis 17. Juli 2011 im Alvar-Aalto-Kulturhaus anhand von Fotos, Plänen, Modellen und Texten, wie moderne Technologie und der Genius loci miteinander verschmelzen.

Quelle: gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner
Bilder: Marcus Bredt
Titelmotiv: Bruce Sutherland

 

^

 

gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner

Designing in Dialogue – Ausstellung

Die gestalterische und realisierte Vielfalt von gmp reicht von Museen, Opernhäusern, Stadien und Regierungsbauten über Flughäfen, Bahnhöfe, Messen, Bürobauten und Campusuniversitäten bis hin zum Wohnungs- und Städtebau. Mit seiner nachhaltigen, sinnfälligen Architektur, die den Dialog mit dem jeweiligen Ort sucht, wurde das Büro weltweit bekannt.

Auf über 1000 m² präsentiert das Architekturbüro nicht nur über 30 weltweit realisierte Projekte in bewegten und unbewegten Bildern sondern auch eine ausführliche Darstellung der Geschichte des Büros von Gerkan, Marg und Partner sowie der 2008 von gmp gegründeten Architekturakademie ›aac Academy for Architectural Culture‹. Für die Ausstellung entwarf ON Grafik ein zeitloses Erscheinungsbild.

Quelle: gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner
Bilder: Guy Wenborne

 

^

 

gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner

Gebaute Visionen

Wie baut man ein Museum? Noch dazu ein Schifffahrtsmuseum? Im Falle des neuen China Maritime Museums in Lingang New City (China) eine architektonische Herausforderung. Die weltweit agierenden Hamburger Architekten von Gerkan, Marg und Partner haben sie mit Bravour gemeistert.

Vom 5. November 2010 bis zum 30. Januar 2011 zeigte das renommierte Architekturbüro im Foyer des Internationalen Maritimen Museums eine Ausstellung, in der Planung und Bau des Schifffahrtsmuseums in China präsentiert wurden. Die Ausstellung gliederte sich in drei Teile. Sie beschrieb erstens den städtebaulichen Kontext und informierte über die Stadtneugründung Lingang New City, erläuterte im zweiten Teil visuell die Architektur des Maritime Museums von der Idee über die Planung und Konstruktion bis hin zur Realisierung, und zeigte im dritten Teil eine fotografische Dokumentation unter dem Titel ›Vom Werden einer Stadt‹, in der die für 800.000 Einwohner geplanten Stadt Lingang New City in einzelnen Phasen der Realisierung gezeigt wurde.

Quelle: gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner
Titelmotiv: Hans-Georg Esch

 

^

 

gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner

concretegmp

›concretegmp‹ lässt alle gmp-Standorte zu Wort kommen. Die gmp-Quartalszeitschrift gibt Aktuelles wie gewonnene Wettbewerbe, fertig gestellte Bauvorhaben und Preisverleihungen möglichst zeitnah bekannt und hält somit alle Mitarbeiter, seien sie in Rio de Janeiro oder Shanghai, auf dem neuesten Stand.

Es gibt zwei Schwerpunkte: Der eine spiegelt die aktuellen Ereignisse seit der letzten Ausgabe wider, sowohl berufliche Aktivitäten als auch familiäre Veränderungen der Mitarbeiter und sonstige Neuigkeiten. Der Zweite soll im Wechsel einzelnen Standorten besondere Aufmerksamkeit widmen.

 
 

^

 

gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner

Musitektur

Architektur hatte seit jeher wohlproportioniert zu sein, sei es nach ›goldenem Schnitt‹ oder Le Corbusiers ›Modulor‹. Dieses und noch mehr ist der Anlass für die Idee zur ›Musitektur‹, einem musikalischen Salon für Architekten, den das Architekturbüro gmp seit vielen Jahren in Wort und Ton für Mitarbeiter und Freunde veranstaltet. Inzwischen gibt es die Veranstaltungsreihe ›Musitektur‹ seit über 20 Jahren. Ihren Ursprung hatte sie am Lehrstuhl für Entwerfen an der Fakultät für Architektur an der RWTH Aachen. Ihr Ziel ist es, Musiker und Architekten für Studenten zusammenzuführen, weil sich beide mit Komposition beschäftigen.

Mittlerweile fanden die Konzerte schon mehr als 150 Mal statt. Tradition und Moderne sind prägende Aspekte bei beiden Disziplinen – beim kunstvollen Komponieren – in der Musik, ebenso wie in der Architektur!

Weitere Informationen zur ›Musitektur‹ gibt es auf der gmp-homepage

Quelle: gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner

 

^